{"id":14906,"date":"2022-09-05T11:32:27","date_gmt":"2022-09-05T09:32:27","guid":{"rendered":"https:\/\/persolog.com\/blog\/was-resiliente-teams-auszeichnet\/"},"modified":"2025-10-27T16:18:14","modified_gmt":"2025-10-27T15:18:14","slug":"was-resiliente-teams-auszeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/persolog.com\/de\/blog\/what-makes-teams-resilient\/","title":{"rendered":"Was Teams widerstandsf\u00e4hig macht"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"14906\" class=\"elementor elementor-14906\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6b5b4d05 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"6b5b4d05\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7ab3a6b1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7ab3a6b1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><!-- \/wp:image --><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Wir brauchen starke Teams! Teams, die f\u00e4hig sind, Krisen zu \u00fcberstehen. Mit Teamresilienz kann das gelingen. Doch was steckt hinter diesem Begriff?<\/p>\n<h2>\u00a0<\/h2>\n<h2>Teamresilienz: Das steckt dahinter<\/h2>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wenn man anf\u00e4ngt, sich mit einem neuen Thema auseinanderzusetzen, ist es wichtig, sich zuerst mit der Definition wichtiger Begriffe zu besch\u00e4ftigen. Nur so entsteht Klarheit \u00fcber das, wor\u00fcber man schreibt oder spricht. Deshalb m\u00f6chten wir dir zu Beginn einen Einblick in die <strong>Definition von Teamresilienz<\/strong> geben:\nTeamresilienz bezeichnet die F\u00e4higkeit eines Teams, seine Leistungsf\u00e4higkeit unter schwierigen Rahmenbedingungen zu erhalten und belastende Situationen gemeinsam gut und ohne Beeintr\u00e4chtigung zu bew\u00e4ltigen (Kainzbauer &amp; Brandhuber, 2015, S. 4)<\/p>\n<p>In anderen Worten: Ein Team schafft es auch in Krisen, Druck, bei Ver\u00e4nderungen oder R\u00fcckschl\u00e4gen seine Leistung zu erbringen und diese Herausforderungen erfolgreich zu bew\u00e4ltigen. Trotz stressiger Umst\u00e4nde bleibt ein resilientes Team produktiv und eignet sich weitere Kompetenzen an, um mit den Belastungsfaktoren immer besser umgehen zu k\u00f6nnen. Wie beim einzelnen Menschen ist die Resilienz eines Teams<strong> ein dynamischer, aktiver Prozess, der auch pr\u00e4ventiv initiiert werden kann<\/strong> (vgl. Huber 2019, S. 23f.) Man kann die Resilienz eines Teams also schon steigern, bevor es zu einer Herausforderung kommt. Resilienz ist etwas, was man als Team erlernen und gestalten kann.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Welche Voraussetzungen soll ein Team mitbringen, um all dies bewerkstelligen zu k\u00f6nnen?<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Antwort geben <strong>6 wesentliche Resilienzfaktoren eines Teams<\/strong>: Bedeutsamkeit, psychologische Sicherheit, Klarheit &amp; Struktur, Teamwirksamkeit, Handlungs- &amp; L\u00f6sungsorientierung und Teamlearning. Wenn ein Team am Aufbau und der Entwicklung dieser Faktoren arbeitet, macht es einen entscheidenden Schritt, um sein Potenzial voll auszusch\u00f6pfen und sich erfolgreich gegen Krisen zu wappnen. Wie einem Team genau das gelingt, erf\u00e4hrst du in diesem Artikel.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Mehr als resiliente Einzelpersonen<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Jetzt k\u00f6nnte man annehmen, dass Teamresilienz dadurch erzielt wird, dass man in die Resilienz jedes einzelnen Mitgliedes investiert. Das kann sicher zu einem resilienteren Team beitragen. Doch: Eine Gruppe resilienter Individuen macht nicht zwangsl\u00e4ufig ein resilientes Team aus. Die Resilienz eines Teams entsteht aus Routinen, die das Team gemeinsam entwickelt, um mit Belastungssituationen umzugehen.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Faktoren, die Teams stark machen<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wie auch die <a href=\"https:\/\/persolog.com\/de\/persolog-resilienz-modell\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pers\u00f6nliche<\/a> und <a href=\"https:\/\/persolog.com\/de\/persolog-resilienz-organisations-modell\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">organisationale Resilienz<\/a>, besteht Teamresilienz nicht nur aus einem Faktor, sondern aus vielen verschiedenen Facetten, die dazu beitragen, dass ein Team gut durch Krisen und Herausforderungen kommt. Wir haben 6 Faktoren identifiziert, die dabei eine eintscheidende Rolle spielen. Welche Voraussetzungen muss ein Team also konkret mitbringen? Hier erf\u00e4hrst du mehr \u00fcber die Faktoren:<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Bedeutsamkeit \u2013 der erste Teamresilienz-Faktor<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Bei dem Faktor \u201eBedeutsamkeit\u201c geht es darum, Orientierung zu geben und Klarheit zu schaffen. Ist dem Team klar, warum es das Team eigentlich gibt? Wei\u00df jeder einzelne, welchem Mehrwert die eigene Arbeit und die des Teams liefert?<\/p>\n<p>Eine Studie von Tatjana Schnell (2018) hat gezeigt, dass vier Komponenten eine Rolle spielen, damit Arbeit sinnvoll erscheint:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Koh\u00e4renz<\/strong> \u2013 das bedeutet, dass die inhaltlichen Aufgaben zu den F\u00e4higkeiten und den Gegebenheiten passen. Also: Man erh\u00e4lt die M\u00f6glichkeit, seine St\u00e4rken einzubringen.<\/li>\n<li><strong>Bedeutsamkeit<\/strong> \u2013 das bedeutet, dass der geleistete Beitrag wichtig genommen wird.<\/li>\n<li><strong>Orientierung<\/strong> \u2013 das bedeutet, dass die Ausrichtung des Unternehmens mit den eigenen Werten im Einklang stehen.<\/li>\n<li><strong>Zugeh\u00f6rigkeit<\/strong> \u2013 das bedeutet, dass sich Menschen mit dem Unternehmen identifizieren k\u00f6nnen und damit zu etwas Gr\u00f6\u00dferem zugeh\u00f6rig f\u00fchlen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Komponenten k\u00f6nnen auf Teams und deren gemeinsame Arbeit \u00fcbertragen werden. <a href=\"https:\/\/persolog.com\/de\/blog\/resilienz-braucht-werte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werte<\/a> geben dem Team langfristig Orientierung dar\u00fcber, wozu es ein Team gibt, und was erreicht werden soll. Damit das Team erkennt, dass es vorangeht und es Fortschritte als Erfolge wahrnimmt, braucht es Ziele. Also: Meilensteine auf dem Weg zur Vision. Gibt es individuelle und klar formulierte Ziele, wei\u00df jedes Teammitglied, was es zur Zielerreichung beitragen kann und was das Team von ihm braucht.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Gut funktionierende Teams haben klare Ziele<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Gut funktionierende Teams  arbeiten zusammen, um ihre Ziele zu erreichen. Sie reflektieren immer wieder dar\u00fcber, wie sie gemeinsam den Zielen n\u00e4herkommen und wie sie ihre Zusammenarbeit weiter verbessern k\u00f6nnen. Werden Ziele gemeinsam erreicht, schafft das Erfolgserlebnisse. Diese motivieren und spornen weiter an. Es ist deshalb wichtig, immer wieder den Blick auf die Team-Erfolge zu lenken, sie zu feiern und gemeinsam dar\u00fcber zu sprechen, wie sie erreicht wurden.<\/p>\n<p>Vielleicht fragst du dich jetzt, wie es gelingen kann, dies in der Praxis in (d)einem Team zu erzeugen. Ganz konkret kann dies zum Beispiel durch folgende Leitfragen in der Praxis gef\u00f6rdert werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Zu welchem Gro\u00dfen und Ganzen tragen wir als Team mit unserer gemeinsamen Teamarbeit sinnvoll bei?<\/li>\n<li>Wozu tr\u00e4gt jede:r Einzelne im Team bei?<\/li>\n<li>Worauf darf das Team bei jedem Einzelnen vertrauen?<\/li>\n<li>Was bin ich bereit, zu geben?<\/li>\n<li>Welche Werte und Vision unterst\u00fctzen uns in unserem Tun?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jedes Team sollte sich regelm\u00e4\u00dfig mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Denn: Wenn ein Team den Sinn und Zweck seiner Arbeit nicht mehr erkennen kann, wird es nicht langfristig f\u00e4hig sein, erfolgreich zu arbeiten. Und gerade in Krisen hilft es enorm zu wissen, wof\u00fcr man etwas tut. Das folgende Zitat bringt es sch\u00f6n auf den Punkt:<\/p>\n<p><em>\"Wenn du dein Warum kennst, findet das Wie immer seinen Weg.\"<\/em><\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3><em>Psychologische Sicherheit \u2013 der zweite Teamresilienz-Faktor<\/em><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Ein Faktor, der eine sehr hohe Bedeutung f\u00fcr Teamresilienz aufweist, ist die<strong> psychologischen Sicherheit<\/strong>. Die Verhaltensforscherin Amy Edmondson aus Harvard f\u00fchrte psychologische Sicherheit als \"die von den Mitgliedern eines Teams geteilte \u00dcberzeugung, dass das Team sicher ist, wenn es zwischenmenschliche Risiken eingeht\". Psychologische Sicherheit beschreibt das Ma\u00df an Sicherheit, das die Teammitglieder empfinden, um auch unangenehme Wahrheiten aussprechen zu k\u00f6nnen, Fehler einzugestehen und untereinander Verletzlichkeit und Unsicherheiten zu zeigen. Es geht also um eine positive, von Vertrauen gepr\u00e4gte Arbeitsatmosph\u00e4re, in der Teammitglieder sich selbst und offen sein d\u00fcrfen, ohne negative Konsequenzen bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Das macht eine vertrauensvolle Teamatmosph\u00e4re aus<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Psychologen Jasmine Zahno und Joseph Pelrine unterteilen psychologische Sicherheit in drei Aspekte:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verletzlichkeit zeigen:<\/strong> Verletzlichkeit kann man als einen Zustand beschreiben, in dem man sich \u00f6ffnet und einen anderen Menschen tief in seine Seele blicken l\u00e4sst, und dabei von anderen Menschen entweder verletzt oder angenommen und positiv \u00fcberrascht werden kann. Es ist die Voraussetzung daf\u00fcr, dass Aufgaben nicht nur abgearbeitet werden, sondern dass kreative und explorative L\u00f6sungen entwickelt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Vertrauen schenken:<\/strong> Vertrauen ist die Erwartung, nicht durch das Handeln anderer benachteiligt zu werden; als solches stellt es die unverzichtbare Grundlage jeder Kooperation dar.<\/li>\n<li><strong>Verantwortung \u00fcbernehmen:<\/strong> Das \u00dcbernehmen von echter, empfundener Verantwortung erfolgt \u00fcber Klarheit und Kompetenz. Mitarbeiter haben Klarheit \u00fcber die Absichten ihrer Mission und sind mit ausreichend Kompetenz ausgestattet, die Mission zum Erfolg zu f\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte, aber auch jedes einzelne Teammitglied, k\u00f6nnen dazu beitragen, Offenheit f\u00fcr Verletzlichkeit, Vertrauen und Verantwortung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3><em>Klarheit und Struktur \u2013 der dritte Teamresilienz- Faktor<\/em><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte, aber auch jedes einzelne Teammitglied, k\u00f6nnen dazu beitragen, Offenheit f\u00fcr Verletzlichkeit, Vertrauen und Verantwortung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Alles \u00e4ndert sich. Und gerade deshalb ist es wichtig, <strong>Klarheit &amp; Struktur<\/strong> in Teams zu schaffen. Dazu geh\u00f6rt, dass <strong>Erwartungen klar kommuniziert<\/strong> werden und jeder im Team wei\u00df, welchen Beitrag er zum Gesamterfolg beitragen kann. Es herrscht <strong>Klarheit \u00fcber die Ziele<\/strong> die ein Team verfolgt. Wichtig ist, dass das auch in schwierigen Zeiten gew\u00e4hrleistet ist.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist ein resilientes Team dazu in der Lage, seine<strong> Zukunft proaktiv zu gestalten<\/strong>. Das bedeutet auch: Das Team muss seine Ziele regelm\u00e4\u00dfig auf Aktualit\u00e4t und Ange-messenheit \u00fcberpr\u00fcfen und nachjustieren.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Transparente Kommunikation im Team<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Damit das gelingen kann, muss ein Augenmerk auf regelm\u00e4\u00dfiger und transparenter Kommunikation liegen. Nur so gelingt es dem Team, neue Strategien zu entwickeln, um kritischen Entwicklungen m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig entgegenzuwirken und sie im besten Fall zu vermeiden.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, immer wieder die Antwort auf folgende Fragen zu \u00fcberpr\u00fcfen:<\/p>\n<ul>\n<li>Sind Ziele, Rollen und Meilensteine f\u00fcr jeden im Team wirklich klar?<\/li>\n<li>Ist klar, was von jedem im Team erwartet wird?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein gut funktionierendes Team kann diese Fragen mit \"ja\" beantworten. Vor allem unausgesprochene Anforderungen an Teammitglieder sollten m\u00f6glichst regelm\u00e4\u00dfig auf den Tisch kommen, um alte Strukturen zu \u00fcberdenken und neue Routinen zu entwickeln.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Methoden-Tipp: Der Marktplatz der Erwartungen<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Genau hier ist der \u201eMarktplatz der Erwartungen\u201c ein sehr wirksamer Ansatz. Das steckt dahinter: Eingeteilt in Gruppen oder einzeln werden die Teammitglieder aufgefordert, ihre eigene Funktionsbeschreibung auf ihrem \u201eMarktplatz\u201c (= auf einem Flipchart) aufzuschreiben. Dann geht das \u201eTauschgesch\u00e4ft\u201c los. Alle Personen\/Gruppen gehen im Uhrzeigersinn zum n\u00e4chsten Flipchart (= Marktplatz) und schreiben auf, was sie von der Person\/Gruppe, vor deren Marktplatz sie geradestehen, erwarten, bzw. wof\u00fcr diese Person\/Gruppe ihrer Einsch\u00e4tzung nach zust\u00e4ndig ist. Jeder darf Beitr\u00e4ge erg\u00e4nzen, die die Vorg\u00e4nger bereits aufgeschrieben haben. Nach und nach f\u00fcllen sich die Marktpl\u00e4tze mit \u201eWare\u201c (Informationen, Sichtweisen, Rollen). Nach der Runde kehren die Besitzer zu ihrem eigenen Marktplatz zur\u00fcck, lesen die Erwartungen durch und reflektieren dar\u00fcber. Offene Fragen werden im Plenum gekl\u00e4rt.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3><em>Teamwirksamkeit \u2013 der vierte Teamresilienz-Faktor<\/em><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnen wir das schaffen? Jo, wir schaffen das.\u201c Sicherlich kennt der ein oder andere diesen Slogan noch von Bob der Baumeister. Und genau das beschreibt auch den vierten Teamresilienzfaktor. Es geht darum, dass das Team fest daran glaubt, Herausforderungen bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Genauer gesagt beschreibt <strong>Teamwirksamkeit<\/strong> eine <strong>kollektive Wirksamkeits\u00fcberzeugung<\/strong>. Das bedeutet, dass ein resilientes Team seine St\u00e4rken kennt und einen gemeinsamen<strong> Glauben an die eigene F\u00e4higkeit<\/strong> hat, auch komplexe Aufgaben, H\u00fcrden und Widrigkeiten bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Auch unter schwierigen Bedingungen hat jede\/r Vertrauen in die Leistungsf\u00e4higkeit des Teams.<\/p>\n<p>Ein Team, das \u00fcber eine hohe Teamwirksamkeit verf\u00fcgt, geht mit mehr Selbstvertrauen und Zuversicht an Herausforderungen und Gefahren heran, kann Unvorhersehbares besser bew\u00e4ltigen und geht gest\u00e4rkter aus Krisen hervor.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>So kannst du Teamwirksamkeit st\u00e4rken<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wie kann dieser Faktor konkret gest\u00e4rkt werden? Grundlegend daf\u00fcr ist es wichtig zu verstehen: Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn wir im Team immer nur die gleichen Dinge tun, dann werden wir nie erfahren, was alles m\u00f6glich ist. Deshalb wird die Teamwirksamkeit gest\u00e4rkt, wenn ein Team seine Komfortzone verl\u00e4sst und seine Angstzone \u00fcberwindet; wenn es bemerkt, dass es lernen, wachsen und st\u00e4rker an sich glauben kann. So kann ein Team, sich immer gr\u00f6\u00dferen Herausforderungen stellen \u2013 mit der \u00dcberzeugung, diese gemeinsam zu meistern.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3><em>Handlungs- und L\u00f6sungsorientierung \u2013 der f\u00fcnfte Teamresilienz-Faktor<\/em><\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Konkret bedeutet <strong>Handlungs- und L\u00f6sungsorientierung<\/strong> , dass ein resilientes Team dazu in der Lage ist, auch in widrigen Situationen handlungsaktiv zu bleiben und nach einer <strong>gemeinsamen L\u00f6sung  zu suchen<\/strong>. Ein resilientes Team ist bereit, sich zu ver\u00e4ndern und sich an <strong>Ver\u00e4nderungen anzupassen.<\/strong><\/p>\n<p>Krisen und Herausforderungen k\u00f6nnen ein resilientes Team nicht lahm legen. Denn ein resilientes Team kann ein Problem aus mehreren Perspektiven betrachten und richtet seinen Blick bewusst auf die L\u00f6sung, nicht auf das Problem. Au\u00dferdem mobilisieren und aktivieren resiliente Teams ihre ganze Energie, um gemeinsam m\u00f6glichst schnell raus aus der Problemtrance zu steuern und passende L\u00f6sungen zu finden. Chancen, St\u00e4rken und Fortschritt stehen dabei im Fokus. Das hilft einem Team, auch dann handlungsf\u00e4hig zu bleiben, wenn es schwierig wird.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Methoden-Tipp: Die Wunderfrage<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Eine tolle M\u00f6glichkeit, um Teams dabei zu unterst\u00fctzen, eine neue Perspektive einzunehmen ist die Wunderfrage. In schwierigen Situationen w\u00fcnscht man sich oft, dass \u00fcber Nacht ein Wunder geschieht und alle Probleme von heute auf morgen verschwunden sind. Doch nur selten wird dieser kluge Gedanke wirklich genutzt \u2013 und das, obwohl er auch in Teams eingesetzt werden kann, um sich f\u00fcr neue Gedanken, Gef\u00fchlswelten und Verhaltensweisen zu \u00f6ffnen. In einer hypothetischen Zukunft ist alles vorstellbar, alles machbar, und erste L\u00f6sungsvisionen werden sichtbar.<\/p>\n<p>Ganz praktisch funktioniert es so: Das Team bekommt folgende Frage im Plenum gestellt: \u201eWas ist aus deiner Sicht das aktuell gr\u00f6\u00dfte Problem im oder f\u00fcr das Team?\u201c Jedes Teammitglied schreibt seine Antwort auf eine Moderationskarte. Die Karten werden nacheinander aufgedeckt. Nun wird um das gr\u00f6\u00dfte Problem gepokert: Die Karten werden danach sortiert, wie gravierend jedes Problem f\u00fcrs Team ist. Alle einigen sich auf eine Karte, die aktuell das gr\u00f6\u00dfte Problem im Team darstellt.<\/p>\n<p>Nun wird die Wunderfrage gestellt: \u201eStellt euch vor, dass ihr schlafen geht und \u00fcber Nacht passiert ein Wunder. Am n\u00e4chsten Tag ist euer Problem gel\u00f6st. Woran w\u00fcrdet ihr merken, dass euer Problem gel\u00f6st ist? Wie w\u00fcrde es euch gehen?\u201c Das Team sammel Ideen. Welche neuen Perspektiven haben sich aufgetan? Welche konkreten L\u00f6sungsans\u00e4tze lassen sich f\u00fcrs Team ableiten?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Teamlearning \u2013 der sechste Teamresilienz-Faktor<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Scheitern geh\u00f6rt zum Leben dazu. Jedes Team wird auch immer wieder mit Misserfolgen konfrontiert. Die spannende Frage ist: Wie geht ein Team damit um? Genau darum geht es bei dem sechsten Teamresilienzfaktor.<\/p>\n<p><strong>Teamlearning<\/strong> bedeutet, dass ein resilientes Team dazu in der Lage ist, erlebte R\u00fcckschl\u00e4ge als nat\u00fcrlichen Bestandteil des Lernprozesses zu betrachten und aus diesen Erfahrungen zukunftsorientierte Schl\u00fcsse zu ziehen. Es ist wichtig, negative Erlebnisse im Nachhinein gemeinsam zu reflektieren und diese sowohl sachlich als auch emotional auf konstruktive Weise aufzuarbeiten. Ein Team sollte deshalb die \u201eLessons learned\u201c gemeinsam sammeln. So entstehen neue Ideen und innovative Routinen, um sich f\u00fcr die Zukunft auszur\u00fcsten.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Methoden-Tipp: FuckUp-Stories teilen<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Nichts ist so spannend, interessant und inspirierend wie wahre Geschichten. W\u00e4hrend Zahlen und Fakten die Glaubw\u00fcrdigkeit einer Information erh\u00f6hen, sorgt das Erz\u00e4hlen von Geschichten f\u00fcr emotionales Ber\u00fchrtsein. Auch in Teams hat Storytelling einen gro\u00dfen Effekt: Wenn Menschen pers\u00f6nliche Geschichten vom Hinfallen und Wiederaufstehen, sogenannte FuckUp-Stories, miteinander teilen, werden Erfahrungen lebhaft und Ressourcen und St\u00e4rken sichtbar.<\/p>\n<p>Konkret funktioniert das so: Jeder im Team macht f\u00fcr sich ein Brainstorming zum Thema \u201eMeine FuckUp-Stories\u201c. Dabei ruft sich jede\/r schlagwortartig besonders lehrreiche Geschichten aus dem eigenen Leben ins Ged\u00e4chtnis, bei denen er\/sie Misserfolge erlebt oder R\u00fcckschl\u00e4ge erlitten hat. Jeder entscheidet sich dann f\u00fcr eine Story, die er mit dem Team teilen m\u00f6chte und bereitet diese vor. Dabei ist es wichtig, sich bei der Erz\u00e4hlung auf die Hauptbotschaft zu fokussieren: Was war das wichtigste Learning? Was hat geholfen, die Situation zu \u00fcberwinden? Was kann das Team davon lernen? Jeder, der m\u00f6chte, erz\u00e4hlt dann seine eigene FuckUp-Story. Es entsteht ein kollektives Lern-Erlebnis.<\/p>\n<p>Nun hast du die sechs Faktoren der Teamresilienz und Methoden, um sie zu st\u00e4rken, kennengerlent. Es gibt noch viele weitere M\u00f6glichkeiten und Methoden, die Resilienz von Teams zu st\u00e4rken und wir teilen sie gerne mit dir. Das <a href=\"https:\/\/persolog.com\/de\/persolog-teamresilienz-modell\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">persolog\u00ae Teamresilienz-Modell<\/a> bietet Trainern, Coaches und F\u00fchrungskr\u00e4ften einen wirkungsvollen Ansatz, um direkt loszulegen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><!-- wp:image {\\\"id\\\":15976,\\\"linkDestination\\\":\\\"custom\\\"} --><\/p>\n<p><!-- \/wp:image --><!-- wp:separator --><\/p>\n<p><!-- \/wp:separator --><!-- wp:spacer --><\/p>\n<p><!-- \/wp:spacer --><!-- wp:spacer {\\\"height\\\":20} --><\/p>\n<p><!-- \/wp:spacer --><!-- wp:spacer {\\\"height\\\":20} --><\/p>\n<p><!-- \/wp:spacer --><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cd8550f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"cd8550f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-no-translation=\"\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Du m\u00f6chtest mehr erfahren?<\/h3>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c98abde elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c98abde\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-no-translation=\"\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>In unserem <strong>kostenfreien<\/strong> Webinar <strong><a href=\"https:\/\/academy.persolog.de\/webinar-teamresilienz?utm_source=blog&amp;utm_medium=anzeige\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;Teamresilienz: 3 Strategien, mit denen ein Team durch jede Krise kommt&#8221;<\/a><\/strong> geht es gemeinsam mit Debora Karsch weiter in die Tiefe. 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Au\u00dferdem erf\u00e4hrst du, woran du ein resilientes Team erkennst.<\/p>\n<p>Sei gerne dabei, wir freuen uns auf dich!<\/p>\n<p><strong>Es stehen mehrere Webinar-Termine zur Verf\u00fcgung:<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4f35aa5 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"4f35aa5\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-no-translation=\"\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/academy.persolog.de\/webinar-teamresilienz?utm_source=blog&#038;utm_medium=anzeige\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Jetzt kostenfrei Platz sichern<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir brauchen starke Teams! 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